100 % private Videokonferenzen mit ELLY

sichere Videokonferenz

Wie haben Sie die vergangenen Wochen mit Ihren Kollegen im Homeoffice kommuniziert? Auch gezoomt? Dass das Tool mit seinen individuellen Hintergründen trockene Konferenzen auflockert und Spaß machen kann steht außer Frage. Dass es berechtigt in der Kritik steht auch. Aber wussten Sie, dass prinzipiell alle Videokonferenzen mit mehr als zwei Teilnehmern unsicher sind? Mit unsicher meinen wir: Sie können nicht wissen, wer potentiell gerade mithört. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtete, reiht sich inzwischen sogar Microsoft mit Skype in die Liste der “Abhörer” ein. Wenn ein Unternehmen Wert darauf legt, jederzeit eine sichere Videokonferenz abzuhalten, führt kein Weg an der eigenen Server Instanz vorbei. Klingt nach Aufwand, IT Know How oder hohen Projekt Kosten? Nicht mit Jitsi und ELLY. Hier starten Sie innerhalb von 5 Minuten.

Warum nur die eigene Server Instanz für eine sichere Videokonferenz sorgt

Ende zu Ende Verschlüsselung bei Videokonferenzen ist ein reiner Marketing Gag! Aus technischer Sicht ist sie ohne Qualitätseinbußen schier unmöglich. Oft wird sie uns in der Formulierung trotzdem als End-to-End-Encryption angepriesen. Das bedeute aber, dass die Kommunikation zwischen dem Endgerät eines Konferenzteilnehmers bis hin zu den Endgeräten aller anderen Teilnehmer so geschützt ist, dass keine dritte Partei Einsicht in die Inhalte nehmen kann. Was so nicht korrekt ist.

In der Realität sieht es wie folgt aus: Sobald mehr als zwei Personen an einem Online Meeting teilnehmen, muss der Hostserver in der Lage sein, den Stream in entsprechender Leistung auf weitere Nutzer zu verteilen – er hat also Einsicht, der Stream liegt hier im “Klartext”. Genau an dieser Stelle kann munter mitgehört werden. Bei dieser unvollständigen Ende zu Ende Verschlüsselung handelt es sich also ausschließlich um eine Verschlüsselung zwischen dem Endgerät und dem verteilenden Dienstleister-Server, eine sogenannte Transportverschlüsselung. Oft stehen die Dienstleister-Server in den USA. Das Beispiel von Skype zeigt, dass abhören, mitschneiden und die Analyse des Videoinhalts oftmals einfach verschwiegen wird.

Jitsi; Rocketchat
Jitsi, Rocketchat & ELLY sorgen bei uns für sichere Videokonferenzen

Die sichere Alternative – Jitsi Meet

Die Videokonferenzlösung Jitsi Meet erfreut sich derzeit nicht ohne Grund großer Beliebtheit. Sie ist Open Source und wird daher mit genügend Fachwissen konsequent auf Schwachstellen durchleuchtet. Viele Unternehmen verbinden die Begriffe Open Source und selbst hosten zunächst fälschlicherweise mit enormem technischen Aufwand. Jedoch stellt es die einzige Möglichkeit dar, eine 100 % sichere Videokonferenz zu führen. Ihr eigener verschlüsselter Büroserver fungiert als sichere Verteilerstelle für den Videostream. Was das bedeutet? Sie umgehen das unsichere Element des fremden Dienstleister-Servers. Folglich ist es ausgeschlossen, dass jemand außerhalb Ihres Unternehmens mithören kann. Denn für die eigene Server Instanz hat man selbst als einziger den Schlüssel und somit die volle Kontrolle. In den “eigenen vier Büro Wänden” kann der Videostream gerne im Klartext liegen. Die gängige Transportverschlüsselung sorgt anschließend für Sicherheit auf dem Rest der Strecke und somit endgültig für 100 % private Videokonferenzen. Und das auch bei drei, zehn oder hundert Videokonferenz Teilnehmern.

So schnell führen Sie eine vollständig sichere Videokonferenz mit Jitsi & ELLY

Die einzige schlüsselfertige Lösung für private Videokonferenzen hat einen Namen: ELLY. Schlüsselfertig bedeutet vor Ort im Büro einstecken und innerhalb von 5 Minuten mit der ersten Videokonferenz loslegen. So vermeiden Sie ein langes und kostenintensives IT Projekt und nachfolgende Betreuungskosten. Denn ELLY ist ein kompakter vorkonfigurierter Cloud Server, den jedes Unternehmen bequem integrieren kann. Sogar Updates erfolgen automatisch.

Wie wir Jitsi nutzen – Einbindung in Rocket.Chat

In unserem Unternehmen ist Jitsi in die Anwendung Rocket.Chat eingebunden. Rocket.Chat ist ein Chat-Tool vergleichbar mit Slack. Textnachrichten, Sprachnachrichten, Bilder und sonstige Anhänge können hier innerhalb von Gruppen oder Direktnachrichten ausgetauscht werden. Das Tool beschleunigt nicht nur unsere Kommunikation im Team, sondern liefert auch den Startpunkt für unsere Videokonferenzen. Möchte ich ein Video-Meeting mit dem gesamten Team starten, wähle ich einfach den Kanal “Uniki Team” aus und klicke auf “Videokonferenz starten”. Alle Mitglieder des Kanals werden über die gestartete Konferenz benachrichtigt und können ihr beitreten. Jeder Mitarbeiter, der einen Account auf unserem internen Cloud Server besitzt, bekommt automatisch einen Account für Rocket.Chat und somit auch für Jitsi Meet. Ich kann also sofort mit meinen gewohnten Zugangsdaten eine Videokonferenz starten.

Funktionen von Jitsi – alles was produktive Konferenzen benötigen

Unbegrenzte Teilnehmerzahl

Mit Jitsi Meet können Unternehmen unbeschwert Videokonferenzen mit beliebiger Teilnehmerzahl führen. Die einzige Beschränkung liefert Ihre Bandbreite. Rechnen Sie mit 3 Mbit/s pro Konferenz-Teilnehmer, um eine störungsfreie Videoqualität zu genießen.

Kunden & sonstige Externe können ohne Account teilnehmen

Einzig und allein der Organisator einer Videokonferenz, benötigt rein theoretisch einen Account auf Ihrer privaten Serverinstanz. Denn weitere Teilnehmer, wie Kunden, Dienstleister und Kooperationspartner, können per Link zur Konferenz eingeladen werden. Der Link kann per Mail oder Messenger verschickt und mit einem Passwort geschützt werden.

Screensharing

Innerhalb einer Videokonferenz kann ein Bildschirm mit Kollegen geteilt werden. Sie können den Teilnehmern den gesamten Bildschirm zur Verfügung stellen oder auch nur ein einzelnes Anwendungsfester oder einen Browsertab zeigen.

Flexible Nutzung via App und Browser

Je nach Gusto können Sie Jitsi Meet über Ihren Browser starten oder einen Desktop Client nutzen. Außerdem stehen für mobile Endgeräte die entsprechenden Apps zum freien Download bereit.